
Diese Ölraffinerie befindet sich etwa 15 km südöstlich des Kremls, in der Nähe des Moskauer Autobahnrings, und gilt als eine der am stärksten bewachten Industrieanlagen in der russischen Hauptstadt.
Laut Defense Express müssten ukrainische Drohnen mindestens drei Verteidigungslinien überwinden, darunter Pantsir-Luftverteidigungssysteme. Analysten vermuten, dass Russland derzeit einen vierten, größeren Verteidigungsring um Moskau errichtet.
Daher könnten die Drohnen auf dem Weg zur Raffinerie vier verschiedene Luftverteidigungsebenen durchdrungen haben, ganz zu schweigen von den zusätzlichen Luftverteidigungssystemen, die zwischen der ukrainischen und der Moskauer Grenze stationiert sind.
Defense Express schätzt, dass die Drohnen innerhalb der Einsatzreichweite von mindestens fünf Pantsir-Systemen geflogen sein könnten, die auf hohen Türmen oder Plattformen stationiert sind.
Laut dieser Veröffentlichung ist es unmöglich, die Anzahl der beteiligten Luftverteidigungssysteme genau zu bestimmen, ohne detaillierte Informationen über die Flugbahnen der Drohnen und die Einsatzreichweite jeder Batterie.
Die Drohnenabwehrbarrieren konnten den Angriff nicht verhindern.
Zusätzlich zu seinem Luftverteidigungssystem ist die Moskauer Ölraffinerie auch durch ein Anti-Drohnen-Netzwerk geschützt, das die Wirksamkeit von Luftangriffen verringern soll.
Auf einem von Anwohnern veröffentlichten Video ist jedoch zu sehen, dass diese Schutzmaßnahmen den Angriff nicht verhindern konnten.
Defense Express merkte an, dass die Raffinerie relativ schnell wieder in Betrieb gehen könne, deutete aber an, dass weitere Angriffe nötig sein könnten, um die Einsatzfähigkeit der Anlage erheblich zu beeinträchtigen.
Analysten wiesen zudem darauf hin, dass dies nicht der erste Angriff der Ukraine auf diese Ölraffinerie war.
Diese Einrichtung wurde bereits im September 2024, März 2025 und Mai 2026 von ukrainischen Drohnen angegriffen.
Laut dieser Veröffentlichung könnte der Anschlag vom 16. Juni der bisher erfolgreichste Anschlag gewesen sein.
Am Morgen des 16. Juni wurden Moskau und die darauffolgenden Brände in der Moskauer Ölraffinerie in Kapotnja ausgelöst.
Diese Raffinerie verarbeitet jährlich rund 11 Millionen Tonnen Rohöl und deckt etwa 50 % des Moskauer Dieselbedarfs.
Der russische Telegram-Kanal Exilenova+ behauptet, die Anlage werde von Dutzenden, möglicherweise sogar Hunderten von Luftverteidigungssystemen geschützt, die in der Umgebung stationiert seien.
Quelle: https://danviet.vn/may-bay-khong-nguoi-lai-cua-ukraine-xuyen-qua-4-lop-phong-khong-de-tan-cong-nha-may-loc-dau-o-moscow-d1436081.html