Am 17. Juni erklärte Ghalibaf in einer im iranischen Staatsfernsehen übertragenen Rede: „Die Straße von Hormuz wird nicht in ihren Vorkriegszustand zurückkehren.“
„Der Iran hat das Recht, seine Souveränität über die Straße von Hormuz auszuüben, und selbstverständlich werden wir für die erbrachten Dienstleistungen Gebühren erheben“, betonte der Leiter des iranischen Verhandlungsteams.
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Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte, Teheran werde eine Gebühr für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus erheben. Foto: WANA/Reuters. |
Herr Ghalibaf fügte hinzu, dass Schiffe, die den Hafen passieren, gemäß internationalem Recht und dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen von 1982 für die erbrachten Dienstleistungen bezahlen müssen.
Am selben Tag erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums , Esmaeil Baghaei, Iran werde mit Oman zusammenarbeiten, um einen Mechanismus für die Straße von Hormuz zu entwickeln, und fügte hinzu, dass die beiden Länder sich bei Bedarf mit anderen Nationen austauschen würden.
Laut einer Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran wird Teheran Handelsschiffen 60 Tage lang die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestatten, ohne dass dafür Gebühren entrichtet werden müssen.
Anschließend wird der Iran mit Oman in einen Dialog treten, um die künftige Verwaltung und Bereitstellung maritimer Dienstleistungen in der Straße von Hormuz zu regeln, und dabei auch andere Anrainerstaaten des Persischen Golfs im Einklang mit dem Völkerrecht und den souveränen Rechten der Anrainerstaaten konsultieren.
Auf US-amerikanischer Seite hat Präsident Donald Trump wiederholt betont, dass die Straße von Hormus nach dem Ende der Kampfhandlungen für Schiffe frei befahrbar sein müsse.
Laut CNN sagte Trump am 17. Juni beim G7-Gipfel, dass die europäischen Verbündeten zugesagt hätten, die USA bei der Gewährleistung zu unterstützen, dass die Straße von Hormuz offen und sicher für die Schifffahrt bleibt.
Der US-Präsident fügte hinzu, dass Washington nach dem Abschluss eines Abkommens mit dem Iran keine europäische Unterstützung benötige, um die Straße wieder zu öffnen, aber alle Minenräumschiffe, die diese Länder für die Operation bereitstellen könnten, wären „eine gute Sache“.
Quelle: https://znews.vn/iran-tuyen-bo-se-thu-phi-qua-eo-bien-hormuz-post1660836.html
