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Was sagte Cristiano Ronaldo nach dem Unentschieden Portugals?

الكاتبabdulrahman-mustafaتاريخ النشر
Was sagte Cristiano Ronaldo nach dem Unentschieden Portugals?

Ronaldo verließ stillschweigend das Spielfeld.

Nach dem Schlusspfiff im NRG Stadium schritt Cristiano Ronaldo zügig durch den gemischtgeschlechtlichen Interviewbereich. Reporter aus Portugal, Spanien, England, Frankreich und Deutschland riefen immer wieder seinen Namen, doch der portugiesische Kapitän ging ungerührt weiter.

Mit ernster Miene und direktem Blick verließ Ronaldo nach einem enttäuschenden Spiel den Platz. Portugal kam gegen die Demokratische Republik Kongo nur zu einem 1:1-Unentschieden, obwohl man von ihnen erwartet hatte, ihren Status als Titelkandidat zu untermauern.

Ronaldo verließ das Spielfeld sichtlich enttäuscht. Foto: AP

Im Gegensatz zu Lionel Messi, der nach seiner brillanten Leistung gegen Algerien kurz mit den Medien sprach, schwieg Ronaldo. Dieses Schweigen verstärkte nur die Spekulationen um seine Form und seine Rolle in der portugiesischen Nationalmannschaft.

Eine glanzlose Vorstellung des Idols.

Mit 41 Jahren wird Ronaldo von Trainer Roberto Martinez immer noch in die Startelf berufen und spielt die vollen 90 Minuten. Seine Statistiken sind allerdings nicht wirklich überzeugend.

Der Stürmer gab nur drei Schüsse ab, keiner davon ging aufs Tor. Mit 21 Pässen gehörte er zu den Spielern mit der geringsten Passanzahl im portugiesischen Team. Selbst Torwart Diogo Costa spielte mehr Pässe als Ronaldo.

Ronaldos Leistungsstatistiken haben bei vielen Zweifel geweckt. Foto: AP

Ronaldo wurde über weite Strecken des Spiels von den kongolesischen Verteidigern eng gedeckt. Er versuchte, sich Freiräume zu verschaffen, erhielt den Ball aber oft mit dem Rücken zum Tor oder war bereits umzingelt. Dadurch fehlte Portugals Angriffsspiel im Strafraum die nötige Durchschlagskraft.

Besonders bedauerlich war, dass Ronaldo zwei exzellente Flanken von Conceicao erhielt. In beiden Fällen verfehlte sein Schuss mit dem rechten Fuß das Tor. Für einen Stürmer, der stets selbst die kleinsten Chancen in Tore verwandelt hat, ist dies ein Detail, das die portugiesischen Fans zutiefst enttäuscht.

Joao Neves verteidigt den Kapitän.

Nach dem Spiel war João Neves einer der portugiesischen Spieler, die mit den Medien sprachen. Der junge Mittelfeldspieler, der ebenfalls ein Tor für sein Team erzielte, bekräftigte, dass die gesamte Mannschaft weiterhin hinter Ronaldo stehe.

„Er gehört zu uns und will immer das Beste für die Mannschaft. Wir halten alle zusammen und werden in den nächsten beiden Spielen definitiv besser spielen“, sagte Joao Neves.

Neves sieht dies nicht als Katastrophe für Ronaldo. Foto: AP

Diese Verteidigungsworte zeigen zum Teil, dass die portugiesische Mannschaft nach dem anfänglichen Rückschlag versucht, die Ruhe zu bewahren. Der Druck ist jedoch unvermeidbar. Da Mbappé, Haaland, Harry Kane und Messi allesamt fulminante Starts hingelegt haben, wird Ronaldos schwache Leistung umso eher mit ihren verglichen werden.

Roberto Martinez reagiert auf Kritik.

In der Pressekonferenz räumte Trainer Roberto Martinez ein, dass Portugal sich verbessern müsse, wollte das Unentschieden gegen die Demokratische Republik Kongo aber nicht dramatisieren. Er betonte, dass es sich nach wie vor um dieselbe Mannschaft handle, die in der UEFA Nations League erfolgreich gewesen sei.

„Wart ihr alle in der Nations League dabei? Es ist immer noch dieselbe Mannschaft. Wir müssen uns verbessern, ja. Wir üben Selbstkritik, aber das ist erst das erste Spiel“, sagte Trainer Roberto Martinez.

Trainer Martinez ist der Ansicht, dass dies erst das erste Spiel bei der Weltmeisterschaft ist und es daher noch keinen Grund zur Sorge gibt. Foto: AP

Der spanische Trainer nannte auch die Beispiele Argentiniens 2022 und Spaniens 2010, die zwar in ihren Auftaktspielen strauchelten, aber dennoch die Meisterschaft gewannen. Seiner Meinung nach sei es für Portugal wichtig, nach vorne zu blicken, anstatt sich vom Druck überzogener Erwartungen mitreißen zu lassen.

„Von der Weltmeisterschaft zu reden, hilft uns nicht dabei, Spiele zu gewinnen“, betonte Trainer Roberto Martinez.

„Es ist noch nicht vorbei.“

Die einzigen Worte, die Ronaldo nach dem Spiel sprach, fielen, als er sich gerade auf das Einsteigen in den Mannschaftsbus vorbereitete und einigen Kindern Autogramme gab: „Uns fehlt es an nichts, darum geht es im Fußball.“

Anschließend veröffentlichte er eine kurze Nachricht in den sozialen Medien: „Das ist nicht der Start, den wir uns gewünscht haben, aber es ist noch nicht vorbei. Lasst den Kopf nicht hängen und denkt an das nächste Spiel.“

Portugal hat noch Zeit, die Situation zu korrigieren. Doch nach dem Unentschieden gegen die Demokratische Republik Kongo stellt sich nicht nur die Frage, wie Roberto Martínez’ Team reagieren wird, sondern auch, ob Ronaldo in seiner voraussichtlich letzten Weltmeisterschaft seine entscheidende Rolle wiederfinden kann.

Quelle: https://danviet.vn/cristiano-ronaldo-noi-gi-sau-tran-hoa-cua-bo-dao-nha-d1436101.html