Kanadas 6:0-Sieg über Katar brachte sie dem Einzug in die K.o.-Runde der Weltmeisterschaft 2026 einen Schritt näher. Doch was nach dem Schlusspfiff geschah, erregte ebenso viel Aufmerksamkeit wie das Ergebnis selbst.
Im Mittelpunkt stand der angespannte Wortwechsel zwischen Trainer Julen Lopetegui und seinem kanadischen Gegenüber Jesse Marsch.
In diesem Spiel hatte Katar kaum eine Chance, sich zu verteidigen. Kanada dominierte von Beginn an und ging schnell mit 2:0 in Führung, obwohl noch 22 Spieler auf dem Feld standen. Für die asiatischen Vertreter wurde es noch schlimmer, als Homam Al Amin in der 33. Minute die Rote Karte sah, bevor Assim Omer Madibo zu Beginn der zweiten Halbzeit ebenfalls vom Platz gestellt wurde.
Katar, das den Großteil des restlichen Spiels nur noch mit neun Mann bestritt, brach völlig ein. Kanada erzielte immer wieder Tore und sicherte sich mit dem höchsten Sieg in der Geschichte der Weltmeisterschaft den Triumph.
Was Lopetegui jedoch störte, war nicht das Ergebnis.
Laut AS ist der spanische Trainer der Ansicht, dass Kanada die nötige Zurückhaltung vermissen ließ, den Druck aufrechterhielt und selbst in Unterzahl nicht unermüdlich nach einem Tor suchte. Auch in den letzten neun Minuten der Nachspielzeit drängte die Heimmannschaft aggressiv nach vorne, um ein siebtes Tor zu erzielen.
Nach dem Schlusspfiff ging Lopetegui sofort auf Jesse Marsch zu, um seinen Unmut auszudrücken. Der Austausch zwischen den beiden Trainern verlief in angespannter Atmosphäre.
Marsch ließ sich von der Kontroverse jedoch nicht die Feierlaune seines Teams trüben. Der amerikanische Stratege eilte davon, um mit seinen Spielern den historischen Sieg zu feiern.
Spanischen Medienberichten zufolge gehörte Marsch zu den Letzten, die das Stadion verließen. Er hob sogar sechs Finger in Richtung der Tribüne, um an Kanadas 6:0-Sieg zu erinnern – eine Geste, die die Kontroverse nach dem Spiel weiter anheizte.
Trotz der gemischten Reaktionen steht außer Frage, dass Kanada bei der Weltmeisterschaft 2026 seine bisher beeindruckendste Leistung abgeliefert hat. Katar hingegen steht nicht nur vor dem Risiko eines frühen Ausscheidens, sondern muss auch einen Weg finden, sich von einer der schwersten Niederlagen der Vereinsgeschichte zu erholen.
Quelle: https://znews.vn/lopetegui-noi-gian-vi-canada-khong-biet-dung-lai-post1661136.html