Angesichts des vermeintlich schwächeren Gegners Bosnien-Herzegowina war die Schweiz fest entschlossen, alle drei Punkte zu holen. Trainer Murat Yakin schickte eine offensive Mannschaft mit Stars wie Xhaka, Aebischer, Ndoye und Embolo aufs Feld.

Die Schweiz hatte in der ersten Halbzeit gegen Bosnien-Herzegowina große Schwierigkeiten. (Foto: Getty).
Unmittelbar nach dem Anpfiff drängte die Schweiz auf den Führungstreffer. In der 11. Minute spielte Xhaka einen Steilpass auf den linken Flügel zu Ndoye, der zwei bosnisch-herzegowinische Spieler ausdribbelte, doch sein Schuss aus spitzem Winkel ging am Tor vorbei.
Trotz des Drucks gelangen Bosnien-Herzegowina einige gefährliche Konter. In der 38. Minute dribbelte Memic die linke Außenbahn entlang und zog aus beträchtlicher Distanz ab, doch der Ball stellte keine Gefahr für Kobel dar. Später hatten Dzeko und Kolasinac beide Chancen, konnten diese aber nicht zum Torerfolg für Bosnien-Herzegowina nutzen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte die Schweiz das Tempo, um ein Tor zu erzielen. In der 56. Minute erhielt Verteidiger Xhaka nach einer Ecke vom linken Flügel den Ball außerhalb des Strafraums und flankte ihn zurück. Nodye am langen Pfosten versuchte einen Fallrückzieher, doch Vasilj reagierte blitzschnell, lenkte den Ball über die Latte und rettete so Bosnien-Herzegowina.
Die folgenden Minuten verliefen ausgeglichen, doch in der 74. Minute zeigte die Schweiz ihre Klasse. Vargas brachte zwei Flanken in Folge; der Ball wurde in der Nähe des Elfmeterpunkts per Kopf geklärt, und Mazambi nutzte die Chance und traf per Volleyschuss mit dem rechten Fuß, sodass Torwart Vasilj machtlos war – die Schweiz ging mit 1:0 in Führung.

Die Situation, in der Vargas den Spielstand auf 2:0 erhöhte (Foto: Getty).
In der 80. Minute griff die Schweiz direkt durch die Mitte an, Embolo setzte sich durch, erhielt einen Steilpass und wurde von Muharemovic gefoult. Der Schiedsrichter zeigte Muharemovic die Rote Karte, wodurch Bosnien-Herzegowina nur noch zu zehnt auf dem Feld stand.
Drei Minuten später setzte sich Mazambi über die rechte Seite durch und flankte flach in den Strafraum zu Embolo. Der Schweizer Stürmer wurde zwar gedeckt, konnte den Ball aber in die linke Ecke des Strafraums abwehren, wodurch Vargas die Chance hatte, den Ball im langen Eck zum 2:0 für die Schweiz einzuschieben.
Die Dominanz der Schweiz setzte sich in der 90. Minute fort, als Vargas einen Doppelpass mit Xhaka spielte, dann über den linken Flügel durchbrach, den Ball in den Strafraum flankte und Mazambi ihn präzise im Tor versenkte, was den 3:0-Endstand für die mitteleuropäische Mannschaft bedeutete.
Bosnien-Herzegowina verkürzte in der 90.+3 Minute durch einen präzisen Volleyschuss des eingewechselten Mehmic an Torwart Kobel vorbei. In der letzten Minute der Nachspielzeit wurde Sow jedoch von einem bosnisch-herzegowinischen Verteidiger gefoult, woraufhin der Schweiz ein Elfmeter zugesprochen wurde.

Die Freude über den Sieg der Schweizer Spieler (Foto: Getty).
Xhaka überwand Torhüter Vasilj souverän und sicherte der Schweiz damit einen 4:1-Sieg. Mit vier Punkten aus zwei Spielen hat die Schweiz freie Bahn für die nächste Runde, während Bosnien-Herzegowina (ein Punkt) im letzten Gruppenspiel der Gruppe B gegen Katar antreten muss, um das Achtelfinale zu erreichen.
Startaufstellung
Schweiz : Kobel, Rodriguez, Akanji, Elvedi, Widmer, Freuler, Xhaka, Aebischer, Ndoye, Embolo, Rieder.
Tore : Manzambi (74., 90.), Vargas (84.), Xhaka (90.+7., Elfmeter).
Bosnien-Herzegowina : Vasilj, Dedić, Katić, Muharemović, Kolašinac, Sunjic, Tahirović, Alaijbegovic, Memić, Demirović, Dzeko.
Tor : Mahmic (90+3′).
Quelle: https://dantri.com.vn/the-thao/bung-no-o-15-phut-cuoi-thuy-si-thang-dam-bosnia-herzegovina-20260619041339520.htm